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Thema: Zusatz zum Gesetzentwurf Verbrenner Verbot Oldtimer mit H-Kennzeichen

Unsere Bundesregierung hat sich ja in mühsamen Sitzungen durch ein Aufgabenpaket gearbeitet und dem "Verbrenner-Aus" der EU Gesetzgebung zugestimmt. Was für uns höchst interessant werden kann, ist ein Zusatz zum Gesetzentwurf, der bisher kaum bekannt ist und vorsieht, dass für alle Oldies, die schon mit "H"-Kennzeichen am Straßenverkehr teilnehmen, die pauschale Besteuerung von bisher 191€/Jahr auf 95€ verringert wird, wenn der Tankstutzen einen Einsatz erhält, der nur noch die in der Entwicklung befindlichen E-Fuels und der zugehörigen Zapfpistolen für diesen klimaneutralen Kraftstoff zulässt. Der veränderte Tankstutzen wird für einen Pauschalbetrag von vorgesehenen 15 - 20€ bei der nächsten HU bescheinigt. Die Verbrennungseigenschaften dieser E-Fuels sind so gut, dass selbst PORSCHE deren Verwendung für Bestandsfahrzeuge propagiert und sollten deshalb für unsere Schätzchen auch genügen. Dürfte zumindest wirtschaftlich interessanter sein als der Umbau auf E-Antrieb.

Die genauen Texte zu dem Vorhaben sind auf der Website des Verkehrsministeriums zu finden. bmdv.bund.de/DE/Home/home.html . Im Feld "Suchen" nur noch eingeben "E-Fuel/lirpA-1-23"

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Re: Zusatz zum Gesetzentwurf Verbrenner Verbot Oldtimer mit H-Kennzeichen

Die E-Fuels sind nach meiner Kenntnis definierter zusammengesetzt und sauberer als die mineralölbasierten Kraftstoffe. Letztere sind ja im Prinzip eine weitestgehend gereinigte Mischpoke aus einem Blumenstrauß von Kohlenwasserstoffen in einem bestimmten Destilationsbereich und mit Additiven versetzt. E-Fuels kommen wahrscheinlich mit einer geringeren Additivierung aus und verbrennen rückstandsfreier. Sollt uns nicht schaden.

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Re: Zusatz zum Gesetzentwurf Verbrenner Verbot Oldtimer mit H-Kennzeichen

AN Lorraine57 und an Pepe:

Das ist ja eine interessante Meldung, da sie (die Meldung) aber am 01.04.23 als Beitrag eingesetzt wurde, tippe ich auf einen Aprilscherz.
Liege ich falsch ?

Es grüßt und wünscht schöne Ostern:
Volker Müller